Schon seit einiger Zeit tauchen sie in vielen Feeds auf Instagram, YouTube oder TikTok immer wieder auf: diese kleinen Drifter im Maßstab 1:2, irgendwo zwischen Spielzeug, Kunstprojekt und Motorsportmaschine. Doch je öfter man sie sieht, desto schneller merkt man: Das hier ist deutlich mehr als nur ein Trend. Spätestens nachdem ich auf der GT Show einige davon live erleben und sogar selbst fahren konnte, war mein Interesse endgültig geweckt. Diese Mischung aus echter Fahrzeugtechnik, aggressivem Driftverhalten und dem absurden Größenverhältnis erzeugt etwas, das man nur schwer beschreiben kann. Es wirkt gleichzeitig surreal – und komplett logisch. Meine Recherche führte mich schließlich zu einer Firma aus Shanghai: End of S.T.A.Y. Also schrieb ich sie einfach über Instagram an und fragte nach der Möglichkeit eines Besuchs. Die Antwort kam überraschend schnell – und verlief völlig anders, als ich erwartet hatte. Denn bevor es überhaupt um einen Termin ging, drehten sich die ersten Gespräche erstmal um meinen eigenen NISSAN Skyline R31. Angelo und Philip (ihre westlichen Namen) feierten das Auto komplett ab. Und genau in diesem Moment merkte ich bereits: Hier geht es nicht nur um Business. Hier sitzen echte Auto-Enthusiasten. Wer oder was ist End of S.T.A.Y.? Gegründet wurde End of S.T.A.Y. von David und Philip – zwei Menschen, die ursprünglich einfach nur ihrer Leidenschaft folgen wollten. Ihr erstes großes Projekt war ein Ferrari GTO Replica, den sie nahezu komplett in Eigenregie aufgebaut haben. Doch bereits dieses Projekt zeigte, dass hier anders gedacht wird. Die komplette Außenkarosserie bestand beispielsweise aus Kohlefaser-Nylon – ein Detail, das perfekt zeigt, wie experimentell und kompromisslos die beiden arbeiten. Irgendwann stellten sie sich eine simple Frage: Warum nicht das zum Beruf machen, was einen wirklich begeistert? Warum Energie in etwas investieren, das keine Leidenschaft auslöst, wenn man stattdessen etwas erschaffen kann, das Menschen emotional bewegt? Aus genau diesem Gedanken entstand schließlich End of S.T.A.Y. Der Name steht dabei sinnbildlich für die Idee, etwas zu erschaffen, das bleibt – selbst dann noch, wenn man selbst längst nicht mehr da ist. Nach dem Ferrari-Projekt folgten weitere außergewöhnliche Ideen wie die Flying Art Sculpture oder die Defender Junior Series. Doch daraus entwickelte sich schließlich das Fahrzeug, das heute wahrscheinlich am meisten Aufmerksamkeit erzeugt: Der Porsche 930 Turbo Junior. Ein halbgroßer Porsche mit echter Driftfähigkeit. Und genau hier begann das Thema plötzlich völlig zu eskalieren. Laut Philip und dem offiziellen Statement von S.T.A.Y. waren sie die Ersten, die 1/2-Drifter in genau dieser Form entwickelt haben. Willkommen bei S.T.A.Y. Als ich schließlich in Shanghai bei S.T.A.Y. ankam, wurden wir von Philip und Angelo gemeinsam mit einer weiteren Besuchergruppe empfangen. Schon nach wenigen Minuten wurde klar, dass dieser Ort nicht wie ein typisches Unternehmen funktioniert. Keine sterile Atmosphäre, kein künstliches Marketing-Gerede. Überall spürt man Leidenschaft. In der Werkstatt.In den Gesprächen.Und vor allem in der Art, wie über die Fahrzeuge gesprochen wird. Man merkt sofort: Hier baut niemand einfach nur Produkte. Hier entstehen Ideen. Doch natürlich gab es einen Moment, auf den ich mich ganz besonders gefreut hatte: Die Probefahrt. Auf dem linken Bild sitzt Philip bereits im Porsche, auf dem rechten Bild hilft mir Angelo beim Einrichten im AE86. Halb so groß – doppelt so verrückt Gefahren sind wir zunächst die „Standard“-Version – die kleinste von insgesamt vier Leistungsstufen. „Klein“ ist dabei allerdings relativ. Denn selbst die schwächste Variante erreicht bereits rund 80 km/h. Und glaubt mir: In einem 1/2-Drifter fühlen sich 80 km/h komplett anders an als in einem normalen Auto. Danach durfte ich Zeuge der „Performance“-Version werden, die etwa 113 km/h erreicht. Und der Unterschied ist brutal. Hier sitzt Philip im Porsche und man sieht an der Gewichtsverlagerung beim Beschleunigen, welche Kräfte da wirken: Beschleunigung, Direktheit und das gesamte Fahrgefühl verändern sich massiv. Die Fahrzeuge wirken plötzlich deutlich aggressiver und kompromissloser. Trotzdem muss ich ehrlich sagen: Mir persönlich hat die Standardversion fast besser gefallen. Sie fühlte sich spielerischer an, kontrollierbarer und irgendwie genau richtig für das Konzept. Die stärkste Variante soll übrigens bis zu 140...
Supras ON THE Ring ’26 🏁
gepostet von Niels Kreischer
It’s SaR-Time again! Wer es noch nicht kennt: Supras at Ring ist das jährliche Zusammenkommen der Toyota Supras aus Nah und Fern am legendären Nürburgring. Nachdem es im vergangenen Jahr schon das epische Gruppenbild auf der Start/Ziel-Geraden der Grand Prix-Strecke gab… …wurde es dieses Jahr noch wilder: ~60 Supras auf einer Ehrenrunde über die Nordschleife des Nürburgrings! Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Supras at Ring (@suprasatring) Aber ganz in Ruhe und der Reihe nach: Zu Beginn der Aktion stand das Sammeln aller teilnehmenden Fahrzeuge im Fahrerlager und das Warten auf das Ende des RCN-Laufs. Dann startete nach einer gefühlten Ewigkeit das gemeinsame Losrollen auf die Strecke. Vorgesehen war eigentlich eine gemütliche Runde auf dem Grand Prix-Kurs. Aber es kam anders. Wir bogen alle auf die Nordschleife ab. Was für ein Gefühl. Die RCN-Teams im Fahrerlager schauten uns nach, die Stewards an der Strecke winkten und freuten sich sichtlich, die Sonne schien und die gesamte Nordschleife gehörte für einen langen Moment uns. Wow. Mangels eigener Supra und natürlich auch um Bilder während der Fahrt machen zu können, war ich Beifahrer bei Kalen, einem US-Amerikaner und seiner blauen MKIV, die er während seiner Stationierung in Japan gekauft hatte und dann einfach mitnahm, als er nach Deutschland versetzt wurde. Hier lebt der sympathische GI jetzt bereits seit sechs Jahren, ist Bausoldat bei der Army und genießt seine Freizeit in der Supra (Turbo-Schalter), mit vielen Runden Nordschleife pro Jahr. Übrigens: die serienmäßige Klimaanlage funktioniert trotz das heftigen Single-Turbo-Umbaus weiterhin einwandfrei. Vielen Dank für die Runde und die lustigen Gespräche, Kalen. Supras at Ring sind aber nicht nur epische Szenen auf der Nordschleife, SaR bedeutet auch gemeinsame Zeit mit Ausfahrten, Grillen und selbstverständlich auch einer Prämierung in den verschiedenen Kategorien.Die SaR-Pokale waren auch dieses Jahr wieder ein Highlight für sich, Johannes von Uninterested versteht sein Handwerk einfach. Preise wurden für folgende Kategorien vergeben: Best Paint / Best Wheels / Best Engine Bay / Best Interior Best MK2 / Best MK3 / Best MK4 / Best MK5 Farthest Trip / Farthest Trip without Supra Hier der Award für die weiteste Anreise (aus Irland btw!): Die gemeinsame Ausfahrt durch die Eifel und auch der Parkplatz vor dem weltberühmten Nürburgring-Schriftzug am Ringwerk boten auch in diesem Jahr wieder viele Gelegenheiten für schöne und beeindruckende Bilder von schnellen und toll klingenden Supras. Traumauto-Parade. Einige 10 Sekunden-Autos (darunter eine waschechte Replika der F&F-Supra) waren da, viele MKV, aber auch Exoten wie die französische V12-MKIII mit einem Century-Motor und dazu passend, auch einem echten Century. Auch ein GR86 und eine MKII-Supra Celica aus den Niederlanden hatten sich dazugesellt, der polnische R35 GT-R hielt zusammen mit meinem Bluebird die NISSAN-Flagge hoch. Der zierliche Toyota Sports 800 aus den 60ern war definitiv das seltenste Modell vor Ort. USED4.net-Member Andy Kmochs Toyota Hilux Surf stand quasi als Service-Fahrzeug zur Verfügung und sah wie immer einfach gut aus. Supras at Ring ist ein wachsendes Event, das jedes Jahr mehr und mehr Enthusiasten anzieht. Vollkommen zu recht, denn so gut organisiert und mit immer neuen Ideen, ist es auch jedes Mal ein Erlebnis aufs Neue. Wer immer auf dem Laufenden in Sachen Supras und SaR bleiben möchte, für den sind folgende Accounts interessant: suprasatring / jza80group / toyota_supra_mk5_germany Alle Bilder aus dem Artikel und noch weiter mehr in unserem Facebook-Album: https://www.facebook.com/media/set?vanity=USED4.net&set=a.1657602159709808 Text und Bilder: Niels Kreischer – USED4.net Ergänzende Bilder: Andy Kmoch –...
HEIZR Recycling – One Man’s Treasure… 🏗️...
gepostet von Niels Kreischer
HEIZR Recycling ist heiß: Die Location, die Autos, die Menschen. Aber der Reihe nach:Der altbekannte „One Man’s Treasure Is Another Man’s Trash“ – Spruch, er passt hier so gut wie selten. Die Kaatsch – Recycling – Anlage in Stuttgart-Plochingen ist gewaltig, sie erstreckt sich über den Neckar und bietet Ansichten und Perspektiven, wie man sie sonst nicht zu sehen bekommt. Metalle aller Sorten, in riesigen Mengen, meterhoch gehäuft oder gestapelt und davor die schönen, edlen und alten Karossen. Zum Beispiel, wenn ein waschechter Lancia Stratos vor einem großen Haufen Material unbekannter Herkunft parkt, als gehöre das einfach so. Die starke optische Kontrast zwischen den Schrotthaufen und den Young- bzw. Oldtimern war einfach ideal, um beim Auf- und Abschlendern auf den Gedanken zu kommen, dass das Metall vieler dieser Autos schon deutlich älter ist, als die Stücke, die hier lagen und auf Verwertung warteten.Der einzige Unterschied ist dabei, dass diese Fahrzeuge noch genutzt werden und ihr Metall nicht nur einen materiellen, sondern auch einen objektiv funktionellen, aber ganz besonders auch einen ideellen Wert für die Menschen hat. Denn nur weil etwas alt ist, bedeutet das ja nicht automatisch, dass es nutz- und wertlos ist. Im Gegenteil. Einige Beispiele gefällig? Aber HEIZR besteht beileibe nicht nur aus Automobilen und der sie umgebenden Szenerie, erst die Besucherinnen und Besucher machen den Spirit wirklich komplett. Das vorhandene Medium Wasser wurde ausgiebig bespielt, sei es mit dem Flusstaxi für die Besucherinnen und Besucher oder auch den wilden Speedboat-Rennen, die Dynamik und Sound ins Geschehen einbrachten. Feucht-Fröhlich. That’s a wrap: HEIZR Recycling 2026. Und wie war es? Wenn jemand antworten würde, dass es absoluter Schrott war, ich würde erst zustimmen, aber dann sicherheitshalber nochmal nachfragen, ob er oder sie es wirklich auch so gut fand wie ich. Man sagt ja schließlich: One Man’s Trash Is Another Man’s Treasure. Alle Bilder in Kürze auf unserer Facebook-Seite. Bilder und Text: Niels Kreischer –...
My Life Be Like – Frankreich 🇫🇷
gepostet von Niels Kreischer
Gast-Editor Florian war für uns im Nachbarland Frankreich unterwegs und hat einige Impressionen des Meetings der „My Life Be Like-Crew“ mitgebracht. Vom RWB 911, über den Taxi Taxi-406 bis hin zur Dragster-Supra oder dem R34 GT-R in Bayside Blue: das Fast & Furious-Thema durch den Namen des Songs aus Tokyo Drift, passt einfach perfekt. Aber auch die anderen Marken, hauptsächlich BMW, waren stark vertreten. Eine abwechslungsreiche Mischung und unser Fazit steht bereits fest: Our Life Be Like This Too! Alle Bilder und noch einige mehr ab sofort in unserem Facebook-Album! Bilder: Florian Kullmann – USED4.net Text: Niels Kreischer –...
Iron Drift King 2026 – die Blechautos bei den Drift Masters...
gepostet von Marco Menke
Vom 13. bis 15. August machte die Drift Masters Championship Station in Deutschland. Die sechste Runde fand im Rahmen des ausverkauften Iron Drift King Festivals in Ferropolis statt. Ferropolis, die Stadt aus Eisen, liegt auf einer Halbinsel im Gremminer See bei Gräfenhainichen. Eine feste Rennstrecke gibt es hier nicht – das Gelände ist sonst vor allem für Festivals wie Splash! oder Full Force bekannt. Für den Iron Drift King wird die Strecke jedes Mal komplett neu aufgebaut. Dazu werden Betonbarrieren als Streckenbegrenzung und Schutzzäune für die Zuschauer aufgestellt. Erst dann wird aus dem Festivalgelände eine Driftstrecke – eingerahmt von fünf stillgelegten riesenhaften Tagebau-Baggern. Drumherum Wasser, Strände und Badegäste. Mir ist kein anderes Motorsport-Event bekannt, bei dem man zwischendurch schwimmen gehen kann. Aber genau das macht den Iron Drift King so besonders. Die Möglichkeit der Abkühlung wurde an diesem sehr heißen Wochenende auch intensiv genutzt – von Besuchern und auch von Fahrern und Teams. Das Wochenende startete schon am Mittwoch mit einem Highlight: Während die DMGP-Teams und wir vom SXOC Skidclub e.V. noch die Camps aufbauten, konnte man eine Teil-Sonnenfinsternis bestaunen (mit etwa 85% Abdeckung die stärkste seit 1999). Später am Abend gab es auch noch die Gelegenheit für ein Fotoshooting auf der nun fertig aufgebauten Strecke. Noch bevor die Fahrer des DMGP am Donnerstagmorgen ihre ersten Trainingsläufe absolvierten, durfte sich der SXOC an die Strecke herantasten. Warum der SXOC überhaupt da war? Wir durften die Pausen im DM-Zeitplan mit Showruns für die Zuschauer füllen. Im Vergleich zum letzten Jahr waren alle Fahrer spürbar entspannter. Es entwickelten sich schneller als erwartet (und eigentlich geplant!) erste längere Trains. Im Anschluss übernahm der DMGP die Strecke. Am späten Abend startete das Fahrerfeld der Drift Masters in das erste Nachttraining. Freitag wurde fleißig weiter trainiert: Während am Freitagabend die Pro-Fahrer ihre Autogrammstunde gaben… … machten sich die SXOC-Fahrer für ihre erste H.A.T.E.-Show bereit. Ziel war es, den Besuchern eine großartige Show mit vielen schönen Trains zu bieten. Und der SXOC hat geliefert. Gleich im Anschluss ging es bei Drift Masters in die Qualifikation. Und die hatte es in sich: Conor Shanahan legte einen 98-Punkte-Run hin und belegte den ersten Platz knapp vor Maschine James Deane. Hinter den beiden Iren schafften es Piotr Więcek und Jack Shanahan auf den dritten und vierten Platz. Damit standen ausgerechnet die vier härtesten Verfolger des im DMGP führenden Paweł Korpuliński auf den ersten vier Plätzen. Die Ausgangslage für einen spannenden Samstag hätte nicht besser sein können. Der Samstag brachte uns dann noch mehr Hitze. Für das DM-Fahrerfeld hieß das: Veränderte Grip-Verhältnisse und entsprechende Anpassungen an den Setups. Nach den Battle-Trainings am Vormittag starteten am Nachmittag dann die Top 32, gefolgt von der Präsentation der Top 16 Fahrer. Angeführt wurden die Autos vom RWB (RAUH-Welt BEGRIFF) Artemis, welcher an diesem Iron Drift King Weltprämiere feierte. Mit dem Sonnenuntergang hinter den Baggern verwandelte sich Ferropolis erneut. Die Strecke wurde wieder kühler und schneller. Dazu Scheinwerfer im Rauch, reichlich Pyrotechnik und die farblich beleuchteten Eisenriesen. Wer einmal Nachtdrift vor dieser Kulisse erlebt hat, versteht, was diese Runde im Drift Masters Kalender so besonders macht. In der Top 16 traf Paweł Korpuliński auf Conor Shanahan – das zehnte Aufeinandertreffen der beiden. Nach einer abgerissenen Frontstoßstange in Pawełs chase run und einem langen Review durch die Judges ging der Sieg an Conor. Für Tabellenführer Korpuliński war das Wochenende damit frühzeitig beendet – und die Meisterschaft wieder offen. Am Ende des Abends hieß der Sieger (und damit auch der Iron Drift King 2026) Piotr Więcek. Der Pole arbeitete sich durchs Bracket, schlug im Finale den Top-Qualifier Conor Shanahan und machte aus einem dritten Platz in der Quali ein 106-Punkte-Wochenende. Damit übernahm er die Tabellenführung – 22 Punkte vor Korpuliński. Wir müssen noch über Jack Shanahan sprechen: Er war mit einer Fußverletzung und auf Krücken angereist und verpasste das Donnerstagstraining. Die Moderatoren Kevin und Shifty brachten es mehrfach auf den Punkt: „Jack kann mit dem...
16. Japan Classic Schweiz 🇨🇭
gepostet von Niels Kreischer
Das jährliche Japan Classic-Treffen in der Schweiz ist immer wieder ein absolutes Highlight im Kalender. Dank Gast-Editor Sebastian Hallmann haben wir auch dieses Jahr Bilder von diesem hochkarätigen Meeting in neuer Location. Ob Skyline, Supra, NSX, Celica, Z oder auch mal ein neuer Yaris GR, hier wird die Liebe zu japanischen Fahrzeugen ausgelebt. Das ist nur ein Auszug, viele weitere Bilder mehr ab sofort in unserem Facebook-Album: https://www.facebook.com/media/set/?vanity=USED4.net&set=a.1634476652022359 Bilder: Sebastian Hallmann Text: Niels Kreischer –...
Autokino & Altblech e.V. Fürth 🎥 [ALBUM]
gepostet von Niels Kreischer
Gast-Editor Marcus war mit seiner tollen S15 Silvia auf einem coolen Autotreffen. Er hat uns dankenswerterweise seine Bilder mitgebracht und lässt uns am vielfältigen Auflauf vor Ort teilhaben.Vom Focus RS, über einen Manta, bis hin zu einem Mazda 929 Coupé und diversen US-Modellen, hier wurde viel automobiles Kulturgut geboten: Durch Events wie dieses bleibt die Autoszene am Leben. Bilder:Marcus...
Project 381ti – revisited
gepostet von Max Weiland
2019 ist jetzt 7 Jahre her.Da ist erst einmal ein umstößlicher Fakt. Und dann noch einer, der mich doch ein wenig zusammenfahren lässt.7 Jahre? Echt jetzt?Muss wohl… Warum schwadroniere ich so melancholisch über den Punkt auf unserer Timeline herum „als die Welt noch in Ordnung“ war?Nun, zum einen werden wir alle nicht jünger und zum anderen grübelt man auch hin und wieder über verflossene Beziehungen nach… und „Project 381ti – aka #Germanhachiroku“ ist so eine Beziehung, an die ich gerne zurückdenke. In das Jahr 2019, als selbige endete. Ich denke deshalb gerne an den Turnschuh zurück, weil er in gute Hände gegangen ist und sich auch im Jahr 2026 dort befindet.World went batshit – German Hachiroku stays cool. Und der neue Besitzer heißt auch Max.So musste sich das Auto nicht umgewöhnen und der Name ist zu mindestens 80% Wahrscheinlichkeit ein Garant für ’nen coolen Typen. Und dass dieser Max sich zur erfreulichen Mehrheit zählen darf, werdet ihr im Laufe dieses Artikels vermutlich auch so sehen. Die erste Modifikation aus seinem „Kleinanzeigen-Build“ lässt nicht lange auf sich warten – Styling 22 M3 e36 Felgen.Und ehrlicherweise eine sinn- und geschmack-volle Mod, bedenkt man, auf welch‘ lieblosen Gullideckeln ich den armen Jungen damals losgeschickt habe… Max kaufte den Wagen von mir, um ihn als Daily zu benutzen, also das komplette Gegenteil was der Wagen bei mir war – Drittfahrzeug.Bis 2024 blieb der Wagen auch als Daily im Einsatz und ist seitdem auch wieder ein Schönwetterspielzeug.Er wurde auch als Unterkunft in einem Festival benutzt. Übrigens nicht nur ein Mal. Aber das weiß Max (der neue) noch gar nicht. Fällt mir in diesem Moment auf. 😀 Man schafft sich Lektüre an und bietet dem Wagen ein gemütliches Zuhause. Was im harten Alltagssbetrieb nicht aus bleibt sind auch die „langweiligen“ Dinge, die so einen alten Koffer aber nun einmal am Leben halten. Interessanterweise war da auch die eine oder andere Reparatur dabei, die schon einmal in meinem Besitz getätigt wurde.Ist schon irgendwas dran, dass Ersatzteile heute auch nicht mehr der wahre Jakob sind … egal was der ein oder andere Youtuber euch erzählen mag. Meets und auch harte Einsätze, unter anderem, im berühmt berüchtigtem, Allstedt lassen den Wagen seinen ursprünglichen Zweck nicht vergessen. Es wird geschraubt … … und verbessert. Und geschraubt… … und verbessert. Beispielsweise um OZ Futura in 16 Zoll.Und da ich gerade selber einen Radsatz für meine aktuelle (and maybe forever) BMW-Liebelei aufbereitet habe, tun mir die Pfoten schon nur vom Einfügen der kommenden Bilder weh. Aber ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen.Und die Styling 22 waren ja schon kein schlechter Wurf: Aber bitte. Also wirklich. Wer mein Instagramprofil verfolgt, weiß, dass ich zu den „No Centercap„-Hardlinern gehöre.Nicht, weil ich sie nicht habe. Ich finde es halt geiler ohne … deal with it. Entschuldigen Sie bitte, wie möchten sie Ihren Heckspoiler noch gleich?Über-rare – Danke! Wenn man nach 7 Jahren immernoch nicht bereut, ein cooles Auto verkauft zu haben, hat man meiner Meinung nach, alles richtig gemacht.Habe ich, seitdem die Marshalls einen neuen Hype um compacte BMWs machen, mal wieder bei Kleinanzeigen nach solchen Stühlen gesucht? Natürlich.Aber durch einen sauberen Abschluss und die Tatsache, dass der 381ti immer noch „in meinem Dunstkreis“ ist, konnte ich dieses Mal den Finger gerade sein lassen und musste mir keinen Nachfolger abschießen.Anders sieht das allerdings mit einer Liebe zu BMWs mit runden Scheinwerfern aus, die mich nie wirklich verlassen hat und nun auch wieder heiß und innig in meinem Leben ist,Aber dazu ein anderes Mal vielleicht mehr. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr verflossene automobile Liebschaften, zu denen ihr noch Kontakt habt?Oder habt ihr gar eine alte Liebe zurückerobert?Lasst es uns auf allen Kanälen wissen!Ich hätte da auch noch die ein oder andere Geschichte.Wer Max und den German Hachiroku weiterverfolgen möchte, kann das gerne auf seiner Instagrampage tun: https://www.instagram.com/german_hachiroku/ Max Weiland – USED4.net...


